erfahren, engagiert, unabhängig, mit Herz und Verstand für Biberach unabhaengig


Liebe Bürgerinnen und Bürger

von Biberach und Prinzbach,

 

gestalten, und zwar – unabhängig von verfügbaren Finanzmitteln – können wir nur gemeinsam. Das gilt für die bauliche Entwicklung, genauso wie für die Verkehrs- und Bildungsinfrastruktur, für die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und vieles andere mehr.

 

Wichtig ist, dass wir gemeinsam etwas bewegen wollen. Nicht zufällig haben die Worte „Gemeinde“ und „Gemeinschaft“ den gleichen Wortstamm.

 

Gemeinsam mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger,  und zusammen mit dem Gemeinderat will ich die Gemeinde Biberach und Prinzbach jeden Tag weiter nach vorne bringen! Jeder an seinem Platz, aber alle im selben Boot - lassen Sie uns einfallsreich sein und engagiert für unsere Gemeinde arbeiten!

 

Ich will Bürgerinnen und Bürger aus den gleichen Lebensbereichen zusammenbringen, damit sie ihre Themen offen diskutieren und Ideen zur Umsetzung ihrer Bedürfnisse entwickeln können. Junge Familien, Jugendliche, Unternehmer u.a. Gruppen wissen am besten, was sie brauchen. Das gilt übrigens auch für die älteren Bürgerinnen und Bürger, deren Bedürfnisse deutlicher als bisher eingebunden werden müssen!

 

Die Bürgerforen und der Gemeinderat sollen sich in ihren Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen gegenseitig befruchten. Schließlich erreichen wir auf diese Weise auch, dass die Abwägungsprozesse transparent werden. Transparenz ist notwendig, um Entscheidungen zu verstehen und mittragen zu können, denn alle Interessen wird man selten zufrieden stellen können. Konfrontation und gegenseitige Forderungen helfen hier aber nicht weiter, sie bedeuten Stillstand. Und Stillstand ist Rückschritt. Deshalb muss ein Grundkonsens in allen zentralen  Fragen der Gemeindeentwicklung gefunden werden. Dieses Ziel werde ich mit aller Kraft verfolgen und die Gruppen aktiv in ihrer Arbeit begleiten und soweit notwendig unterstützen.

 

 

Lebendiges Gemeinwesen in Biberach und Prinzbach

 

In Biberach und Prinzbach soll Bewährtes gepflegt und im Hinblick auf die sich stets verändernden Anforderungen weiter entwickelt werden. Damit Biberach auch in vielen Jahren noch eine Gemeinde ist, in der man gerne lebt, ist ein Miteinander in der Gesellschaft, den Kirchen, den Vereinen und  Unternehmen, das von den Bürgerinnen und Bürgern aktiv gestaltet wird, von immens wichtiger Bedeutung. Biberach und Prinzbach sollen familienfreundlich gestaltet werden und eine hohe Lebensqualität bieten. In Biberach und Prinzbach fehlen Treffpunkte,  Orte der Begegnung im öffentlichen Raum für Jung und Alt. Die Entwicklung mit der Sanierung der Alten Fabrik auf dem Dorfplatz möchte ich zu diesem Zweck weiterführen und ein lebendiges Zentrum schaffen. Die Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs am Ort muss gesichert werden. Die Angebote in der Dorfmitte in Biberach und Prinzbach müssen deshalb nicht nur erhalten, sondern sollen entsprechend der Nachfrage ausgebaut und vor allen Dingen barrierefrei gestaltet werden.

 

 

Ehrenamt

 

Ich bin beeindruckt von dem großen ehrenamtlichen Engagement in Biberach und Prinzbach, das insbesondere in den Vereinen und den Kirchengemeinden gelebt wird. Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Der freiwillige Einsatz für andere ist von unschätzbarem Wert. Wer sich für seine Nächsten einsetzt, beweist Rückgrat und übernimmt Verantwortung für die Gemeinschaft. Das ist gerade für das dörfliche Leben von unschätzbarem Wert. Ehrenamtliche fragen dabei nicht nach einer Vergütung, ihr Lohn ist die Aufgabe selbst und das Wissen, etwas Gutes getan zu haben. Gerade deshalb möchte ich die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit künftig noch mehr würdigen, nicht nur durch die Einrichtung einer jährlichen Veranstaltung zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember sondern auch in dem Bemühen den Vereinen eine – wenn auch nur bescheidene – jährliche finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Wichtig ist, dass die Unterstützung der Vereine durch die Gemeinde nicht in Frage gestellt wird und dem Rotstift zu Opfer fällt. Die Beträge die fließen, sind pro Verein nicht groß aber für den Verein sehr, sehr wichtig. Alle, die sich in das Gemeinwesen engagiert einbringen, sollen in dieser Frage gleich behandelt werden.

 

 

Wirtschaft fördern und Chancen bieten

 

Die wirtschaftliche Lage von Biberach und Prinzbach ist gut. Sie ist der Verdienst der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter. Um auf dem Markt bestehen zu können, benötigen unsere Unternehmen gut ausgebildete Fachkräfte. Wir müssen uns deshalb für die Ausbildung junger Menschen engagieren und ihnen attraktive Angebote machen. Neben modernen Ausbildungsplätzen und einer hohen Lebensqualität am Wohnort gehört dazu auch zunehmend die partnerschaftliche Organisation von Familie und Beruf. Mir ist es daher wichtig, eine verlässliche Partnerin für die Wirtschaft zu sein und Biberach und Prinzbach kontinuierlich zu Orten zu entwickeln, in denen man gerne lebt und arbeitet. Vielleicht wäre es sinnvoll den Wirtschaftsstandort Biberach (WSB) und die Industrie wieder an einen Tisch zu bringen. In der Vergangenheit konnten hier sehr gute, für den Ort wichtige Anstöße geben. u.a. Planung Unterführung, Reduzierung LkW-Verkehr durch den Ort, Leitsätze etc. Sie wollen hier kein Alternativgemeinderat sein, aber Anregungen aus diesem Bereich wären sicher gute Ergänzungen. Der Gemeinderat könnte ja z. B. über die Fraktionsvorsitzende oder anderen Delegierte sich in die Besprechungen einbringen.

 

 

Kinder, Jugend und Bildung

 

Für Zuschüsse zur Schülerbeförderung der Schüler auf weiterführende Schulen müssen wir weiterkämpfen und Bildungschancen für alle sichern. Auch die Bedeutung von Jugendarbeit wird weiter zunehmen. Die Jugend soll in politische Entscheidungen der Gemeinde eingebunden werden, z.B. durch die Schaffung eines Jugendgemeinderates. Jugendliche kennen ihre Bedürfnisse am Besten. Deshalb wünsche ich mir eine Interessensvertretung von Jugendlichen in Biberach und Prinzbach, die als Sprachrohr für Jugendliche dafür sorgt, dass ihre Interessen bei kommunalpolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Sie sollen in politische Entscheidungen der Gemeinde eingebunden werden, durch die Schaffung eines Jugendgemeinderates oder andere, geeignete Foren.

 

Gemeinsam sollten wir die Themen angehen, die für die Jugend wichtig sind. Fragen, wie die Gemeinde auch für Jugendliche attraktiver wird, z.B. durch Sportplätze, Skateanlagen. Oder wie ein jugendgerechtes Nahverkehrsangebot aussieht und organisiert werden kann, z.B. mit einem Nacht- oder Partybus mit annehmbaren Tarifen. Oder welche Veranstaltungen für Jugendliche angeboten und wie sie durchgeführt werden können. Ein Vorzeigeprojekt und eine gute Zukunftsinvestition für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für mich persönlich die  „Fliegerkiste“.

 

 

Junge Familien und Senioren

 

Wir können sicher ohne Einsatz großer Finanzmittel  in der Dorfmitte einen kleinen Wochenmarkt ausrichten, der von den ortsansässigen Erzeugern beliefert und gestaltet wird. Dazu möchte ich unmittelbar zu Beginn meiner Amtszeit eine Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen. Damit können wir  Treffpunkte schaffen und auch unseren Neubürgen Kontaktmöglichkeiten bieten. Ich betrachte die Integration von Neubürgern in die Gemeinde als wichtige Aufgabe: Damit die Biberacher und Prinzbacher und die Neubürger sich aber nicht fremd bleiben, braucht es Projekte und Netzwerke, - von der Gemeinde, von Vereinen, von sozialen und kirchlichen Trägern und den Aktiven. Daran will ich arbeiten, dann werden auch künftig aktive Vereine und Organisationen mit stabilen Mitgliederzahlen ein lebendiges Gemeinwesen gestalten. Beispielweise denke ich an: Einen Empfang oder Tag der Neubürger, Ortsbegehungen in Zusammenarbeit mit den Vereinen, die Nahversorgung bzw. den täglichen Bedarf vor Ort anzupassen und weiter auszubauen und einen Abenteuerspielplatz als einen weiteren Ort der Begegnung für junge Familien schaffen. Insgesamt sollten wir alle weiter gemeinsam den Ort für den Zuzug junger Familien attraktiver gestalten. Man sollte die älteren Einwohner nicht außer Acht lassen. Man muss diese Menschen auch in das Geschehen in der Gemeinde einbinden. Hier ist viel Potential an Erfahrungen, Know-How und Wissen vorhanden, welches genützt werden sollte. Ich denke hier in Form eines Seniorenbeirats als Sprachrohr und Interessenvertretung. Aus Betroffenen Beteiligten machen.

 

 

Vom Wohnort zum Wohlfühlort

 

Biberach und Prinzbach sind Orte zum Arbeiten und Wohnen, man fühlt sich hier wohl. Damit dies so bleibt, denke ich an mehrere Projekte. Zum Beispiel:

 

Kulturelle Aktivitäten, Bildungsangebote und Veranstaltungen zeichnen eine Gemeinde aus. Hier möchte ich das bestehende Angebot ausbauen und in Kooperation mit verschiedenen Trägern verstärkt koordinieren.

 

Der erste Eindruck entscheidet, sowohl bei Einwohnern als auch bei Besuchern. Deshalb möchte ich den öffentlichen Raum aufwerten – durch eine ansprechende Begrünung und gute Pflege.

 

In Biberach weist die Entwicklung mit der Sanierung der Alten Fabrik auf dem Dorfplatz bereits in diese Richtung. Diese Entwicklung werde ich weiterführen mit dem Ziel, Durchreisende zum Verweilen einzuladen und die evtl. die Nutzung der Räumlichkeiten u.a. durch Vereine soweit als möglich auszubauen. Es gäbe aber auch die Möglichkeit des Nebenerwerbs einer Hausfrau oder ähnlichem für ein kleines Bistro, Pub oder Café. Wir sollten hier nochmals verschieden Lösungsansätze suchen.

 

 

Nahversorgung ist Lebensqualität –

Bürgerfreundlich einkaufen

 

Gerade für junge Familien hängt die Lebensqualität und die Attraktivität des Wohnorts davon ab, dass sie Ihren täglichen Bedarf vor Ort decken können. Die örtliche Nahversorgung ist auch wichtig für ein gutes und selbstständiges Leben im Alter. Nahversorgung ist deshalb eine wertvolle Grundlage für eine lebendige Gemeinde. Es ist mir ein zentrales Anliegen, die Nahversorgung in der Dorfmitte in Biberach zu erhalten und soweit notwendig auszubauen und barrierefrei zu gestalten. Gleiches gilt auch für Prinzbach. Im Gewerbegebiet könnte ein umfassendes und vielseitiges, gleichzeitig konzentriertes Einkaufs- und Gastronomieangebot das Angebot in Biberach abrunden. Weil gerade Frauen gleichzeitig Kinder betreuen und Eltern versorgen, müssen vor Ort auch die bedarfsgerechten Angebote für die älteren Menschen vorhanden sein.

 

 

Zukunftsfähiger Tourismus

 

Mit 27.000 Übernachtungen pro Jahr ist Tourismus in Biberach ein wichtiger Wirtschaftszweig. Schwarzwaldtourismus boomt! Diesen Trend dürfen wir nicht verpassen. Wir werden deshalb nicht umhinkommen, Freizeit- und Ferienangebote vor Ort den Trends der Zeit und den Ansprüchen der Gäste anzupassen. Ohne Zweifel müssen die Potenziale bestehender Kooperationen ausgeschöpft werden, um die Zukunftsfähigkeit im Tourismus langfristig zu sichern. Wenn die Kräfte am Ort gebündelt, und die Kooperationen in der Region gestärkt werden, können noch wirksamer professionelle Angebote entwickelt und eine zeitgemäße, schlagkräftige Organisation aufgebaut werden – ich freue mich auf diese spannende und herausfordernde Aufgabe, der ich mich gerne stelle!

 

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